Laub auf dem Rasen, die Gartenmöbel noch auf der Terrasse und die Hecke könnte auch noch einen letzten Schnitt vertragen: Der Herbst ist die ideale Zeit, um Garten, Garage und Schuppen auf den Winter vorzubereiten. Mit etwas Planung lässt sich dabei vieles auf einmal erledigen.
Wer im Herbst im Garten loslegt, merkt schnell: Aus „nur kurz die Hecke schneiden“ kann erstaunlich viel Grünschnitt werden. Deutschlandweit fielen allein 2023 rund 5,44 Millionen Tonnen biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle an.
Der Herbst ist eben nicht nur die Zeit für den letzten Rasenschnitt und das Winterquartier der Gartenmöbel. Jetzt sammeln sich auch Äste, Heckenschnitt, Laub und andere Gartenabfälle. Ein Teil davon kann direkt im Garten weiterverwendet werden, anderes gehört auf den Kompost oder – je nach örtlicher Regelung – zum Wertstoffhof, Grünschnittplatz oder zur Grüngutsammelstelle.
Gerade die Herbstferien bieten vielen Familien eine gute Gelegenheit, ein paar Punkte von der To-do-Liste zu streichen. Wer keine Ferien hat, kann sich natürlich genauso gut ein freies Herbstwochenende vornehmen.
Diese fünf Dinge helfen dabei, Garten und Außenbereich entspannt auf den Winter vorzubereiten.
- Gartenmöbel ins Winterquartier bringen
Die Gartenmöbel haben den ganzen Sommer draußen verbracht. Irgendwann wird es Zeit fürs Winterquartier.
Bevor Tisch, Stühle und Liegen eingelagert werden, lohnt sich eine gründliche Reinigung. Anschließend sollten die Möbel vollständig trocknen. Gerade bei Holz kann je nach Material zusätzlich eine Pflege mit Öl oder einem geeigneten Holzschutz sinnvoll sein. Polster und andere Textilien sollten trocken und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden.
Empfindliche Möbel überwintern am besten in einer trockenen Garage, einem Schuppen oder einem anderen geschützten und möglichst gut belüfteten Raum.
Und wenn man ohnehin gerade dabei ist: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, auch Sonnenschirm, Grill und anderes Sommerequipment durchzugehen. Was bleibt? Was braucht eine kleine Reparatur? Und was kann verkauft, verschenkt oder zum Recycling gebracht werden?
So wird aus dem Einräumen gleich ein Haken mehr auf der To-do-Liste.
- Beim Herbstputz gilt: Nicht alles muss weg
Im Herbst kommt einiges zusammen: Laub, Äste, Heckenschnitt und verblühte Pflanzen können schnell mehr Platz einnehmen als gedacht.
Doch nicht alles davon ist tatsächlich Abfall. Laub kann beispielsweise unter Bäumen und Sträuchern oder auf Beeten liegen bleiben und dort Pflanzen, Boden und kleinen Gartenbewohnern zugutekommen. Auch Reisig und Laub können wertvolle Winterquartiere für Igel, Insekten und andere Tiere bieten. Der NABU empfiehlt deshalb ausdrücklich, den Garten im Herbst nicht zu gründlich „aufzuräumen“.
Was tatsächlich wegmuss, sollte möglichst sinnvoll getrennt werden. Welche Grünabfälle angenommen werden und wohin sie gehören, unterscheidet sich von Kommune zu Kommune. Deshalb lohnt sich vor der Fahrt ein kurzer Blick auf die Website des örtlichen Entsorgers oder Wertstoffhofs.
Wer größere Mengen wegbringen möchte, kann sie sammeln und möglichst in einer Fahrt transportieren. Das spart zusätzliche Wege – und meistens auch einiges an Zeit.
- Hecken und Sträucher mit Bedacht zurückschneiden
Der Herbst ist für viele Gartenbesitzer der Zeitpunkt, an dem endlich wieder größere Schnittarbeiten anstehen.
Das hat in Deutschland auch einen rechtlichen Hintergrund: Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und bestimmte andere Gehölze zwischen dem 1. März und dem 30. September grundsätzlich nicht stark zurückgeschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Ab Oktober sind stärkere Rückschnitte grundsätzlich wieder möglich.
Trotzdem sollte vor dem Schnitt immer geprüft werden, ob Tiere das Gehölz noch als Rückzugsort nutzen. Auch zusätzliche regionale Schutzregeln können gelten.
Und bevor die Schere angesetzt wird, lohnt sich noch eine praktische Frage: Wohin eigentlich mit den ganzen Ästen danach?
Denn ein paar Zentimeter weniger Hecke können erstaunlich schnell mehrere Kubikmeter Grünschnitt bedeuten.
- Schuppen, Garage und Keller gleich mit aufräumen
Wer Gartenmöbel und Geräte für den Winter einlagern möchte, stellt häufig fest, dass der vorgesehene Platz bereits ziemlich gut gefüllt ist.
Der Herbst ist deshalb eine gute Gelegenheit, auch Schuppen, Garage oder Keller einmal durchzugehen.
Alte Blumentöpfe, übrig gebliebene Baumaterialien, defekte Gartengeräte oder Möbel, die längst nicht mehr genutzt werden: Was noch gut ist, kann verkauft, verschenkt oder weitergegeben werden. Der Rest lässt sich nach den örtlichen Vorgaben sortieren und entsorgen.
Das schafft nicht nur Platz für den Winter. Im Frühjahr beginnt die nächste Gartensaison dann auch ohne die große Aufräumaktion.
- Den Transport gleich mitplanen
Gartenmöbel, Äste und aussortierte Dinge haben eines gemeinsam: Im Kofferraum passen sie selten.
Wer ein größeres Herbstprojekt plant, sollte den Transport deshalb am besten direkt mitdenken. Ein Anhänger kann dabei helfen, sperrige Dinge und größere Mengen in einer Fahrt zu transportieren, statt das Auto mehrfach vollzuladen.
Über die Freetrailer-App lassen sich Anhänger bei Freetrailer-Partnern in der Umgebung finden und reservieren. So kann der passende Anhänger dann bereitstehen, wenn Garten, Garage oder Schuppen an der Reihe sind.
Gerade beim Weg zum Wertstoffhof gilt: Ladung sicher verstauen und vor der Fahrt prüfen, welche Abfälle der jeweilige Wertstoffhof annimmt und wie sie dort getrennt werden müssen.
Herbstzeit ist Haken-dran-Zeit
Der ganze Garten muss nicht an einem einzigen Samstag winterfest werden. Oft reicht es, sich zwei oder drei konkrete Dinge vorzunehmen.
Zuerst die Aufgaben, bei denen das Wetter eine Rolle spielt. Dann Gartenmöbel und Geräte verstauen. Anschließend Schuppen oder Garage durchgehen – und am Ende alles gesammelt wegbringen, was tatsächlich nicht bleiben kann.
So wird aus dem großen Projekt „Garten winterfest machen“ eine überschaubare To-do-Liste.
Und vielleicht ist das Schönste am Herbstputz am Ende gar nicht der aufgeräumte Schuppen oder die leere Einfahrt.
Sondern der Haken dahinter.
Musst du Grünschnitt, Gartenmöbel oder andere sperrige Dinge transportieren? Dann finde und reserviere einen Freetrailer in deiner Nähe – ganz einfach über die Freetrailer-App.






